ZIEL

Wir vom Verein “kalkwerk” setzen uns für die Förderung und Vermittlung der traditionellen Herstellung von Kalk ein. In Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Institutionen und Fachleuten tragen wir aktiv zum Erhalt und Wiederbetrieb der vom Verfall bedrohten Kalkgewinnungsstätten bei.

VISION

-Historische Stätten der Kalkgewinnung (z.B. Chalcheras) vor dem Verfall zu bewahren, restaurieren und wieder in Betrieb zu nehmen.

-Das traditionelle Handwerk der Herstellung und der Verarbeitung von Kalk zu erhalten und zu vermitteln.

-Vermehrter Einsatz des Materials Kalk im Bauwesen und anderen kulturellen Ausdrucksformen.

-Ermöglichung von einem Zugang zum Thema Kalk für alle mittels Veranstatlungen, Kursen und Publikationen.

-Kalk und dessen bauphysikalische, gesundheitliche und ökologische Vorzüge wieder ins Bewusstsein rücken.

-Eine Vernetzung von Fachleuten aus Handwerk, Architektur, Denkmalpflege, Lehre, Forschung und Laien, um einen Wissensaustausch und Dialog zu unterstützen.

-Ein Kompetenzzentrum mit überregionaler Ausstrahlung, wo altes Wissen wiederentdeckt, weitergegeben und an Innovationen für nachhaltiges Bauen geforscht wird.

Zum Flyer von kalkwerk

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STATUTEN

KALKBRAND 2022 – TRADITION MIT ZUKUNFT

 

Im Sommer 2022 ist es wieder soweit: Der Verein kalkwerk wird in Sur En da Sent im Unterengadin ein weiteres Mal einen Kalkbrand durchführen. Dabei werden mittels eines Holzfeuers mehrere Tonnen Dolomitkalkstein zum Glühen gebracht. Mit dem gewonnenen Stückkalk lassen sich Mörtel, Verputze und Farben mischen. Diese Kalkanwendungen schaffen ein gesundes Raumklima und sind extrem langlebig. Sie sind gut zu reparieren und problemlos der Umwelt zurückzuführen. Dies haben Menschen schon seit mehr als 14.000 Jahren getan, erst seit dem Aufkommen von Zement im 19.Jh, wurde das alte Knowhow verdrängt.

Details zum Programm folgt in Kürze.

KALKOFENWANDERUNG VAL D’UINA – EUROPÄISCHE TAGE DES DENKMALS 

Sur En da Sent hat eine vorindustrielle Vergangenheit. Vom Ort bis weit hinein ins wild romantische Uina Tal gab es früher bis zu 13 Kalköfen.
Das Dorf am Fluss Inn hatte Mitte dem 19 J.H, wirtschaftliche Bedeutung und befand sich an einer wichtigen Handelsroute. Es gab nicht nur Kalköfen, sondern auch eine Sägerei, ein Zapfenfabrik für die Forstwirtschaft, eine Mühle und sogar ein Zollhaus. Eine Wanderung von ca. 3 Stunden führt an diversen Kalköfen vorbei. Bei der „Chalchera Stella“, wo zuletzt im Sommer 2020 Kalk gebrannt wurde, wird die jahrtausendealte Bindemittelherstellung aus Dolomitkalkstein erläutert. Anwendungen von Kalk können im authentischen Engadiner Bauernhaus im Val d’Uina bestaunt werden. Das Haus ist aus dem 17 J.H und gehört zu den seltenen ursprünglichen Engadiner Bauernhäuser, welche noch in ihrer Originalstruktur erhalten sind. Für den Bau des Weilers von Uina Dadora wurden damals mindestens 3 Kalköfen gebaut, die Ruinen von 2 Öfen sind noch erkennbar.

Wann: 11. September 2021, 10 Uhr

Wo: Treffpunkt Brunnen bei der Bushaltestelle Sur En, 7554 Sent (46°48’58.9″N 10°21’47.9″E)

Anreise: Bahn RhB bis Scuol-Tarasp, danach Postauto bis Haltestelle „Sent, Sur En“

Was: Geführte Wanderung entlang von Kalköfen und Begehung eines ursprünglichen Engadiner Bauernhauses durch Joannes Wetzel, Kalk Handwerker und Kalkbrenner, Verein kalkwerk und durch die Kantonale Denkmalpflege Graubünden.

Anmeldung erforderlich, beschränkte Anzahl Plätze: info@kalkwerk.ch oder 079 102 02 33

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KONTAKT

Delphine Schmid, Präsidentin des Vereins kalkwerk
Architektin Msc ETH Arch
Mobile: +41 79 329 68 16
E-Mail: info@kalkwerk.ch
www.kalkwerk.ch
SPENDENKONTO

Graubündner Kantonalbank
IBAN: CH23 0077 4010 3953 6210 0
Verein kalkwerk
Chaflur 127
7558 Strada