ZIEL

Wir vom Verein “kalkwerk” setzen uns für die Förderung und Vermittlung der traditionellen Herstellung von Kalk ein. In Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Institutionen und Fachleuten tragen wir aktiv zum Erhalt und Wiederbetrieb der vom Verfall bedrohten Kalkgewinnungsstätten bei.
UNSERE VISION

-Historische Stätten der Kalkgewinnung (z.B. Chalcheras) vor dem Verfall zu bewahren, restaurieren und wieder in Betrieb zu nehmen.

-Das traditionelle Handwerk der Herstellung und der Verarbeitung von Kalk zu erhalten und zu vermitteln.

-Vermehrter Einsatz des Materials Kalk im Bauwesen und anderen kulturellen Ausdrucksformen.

-Ermöglichung von einem Zugang zum Thema Kalk für alle mittels Veranstatlungen, Kursen und Publikationen.

-Kalk und dessen bauphysikalische, gesundheitliche und ökologische Vorzüge wieder ins Bewusstsein rücken.

-Eine Vernetzung von Fachleuten aus Handwerk, Architektur, Denkmalpflege, Lehre, Forschung und Laien, um einen Wissensaustausch und Dialog zu unterstützen.

-Ein Kompetenzzentrum mit überregionaler Ausstrahlung, wo altes Wissen wiederentdeckt, weitergegeben und an Innovationen für nachhaltiges Bauen geforscht wird.

KALK UND KUNST

kalkwerk macht zusammen mit dem Künstler Christian Kosmas Mayer am 10. Oktober um 19 Uhr eine Kalklöschperformance an der Vernissage der Ausstellung Grandfather’s Axe im Ausstellungsraum Klingenthal in Basel. Die Bauarbeiten auf dem Areal der ehemaligen Kaserne Klingenthal wurde von der archäologischen Bodenforschung begleitet. Dabei wurden die Überreste eines Kalkbrennofens entdeckt. In Anlehnung an Joseph Beuys Aktion “Grassello” möchte der Künstler die alchemistisch anmutende Transformation von Stein zu Stein im Kalkkreislaufes und das für Beuys harmonische Verhältnis des Menschen zur Natur, das sich auf uraltem Wissen begründet wieder aufgreifen. Weitere Informationen mit unten stehendem Link (Klick aufs Bild) verfügbar.

MITGLIEDER SIND HERZLICH WILLKOMMEN!

Bitte dazu den Antrag auf Mitgliedschaft ausfüllen und per Email oder Post an den Verein schicken.

ANTRAG AUF MITGLIEDSCHAFT 

STATUTEN

KALKBRAND 2020 – KULTURERBE ERLEBEN

Kulturerbe erleben beim Kalkbrand im Sommer 2020 im Engadin.

Das traditionelle Kalkbrennen bietet einen Zugang zum nachhaltigen Baumaterial Kalk. kalkwerk belebt und vermittelt das Handwerk neu.

Beim Kalkbrand 2020 im restaurierten Feldofen Chalchera in Sur En da Sent im Unterengadin wurde unter der fachkundigen Leitung von Kalkist Joannes Wetzel der alchemistisch anmutende Kreislauf und das Wissen zur Herstellung vom «weißen Gold» Branntkalk wiederbelebt.

Im Sommer hat ein Team von Kalkbegeisterten 15 Tonnen Kalksteine aufgeschichtet, mittels 50 Ster Holz zum Glühen gebracht und den gewonnenen Branntkalk für die Region verfügbar gemacht.
Der Event hat ein Prozess des Lernens und des gegenseitigen Wissensaustauschs ermöglicht, wo Kontakte geknüpft, geforscht und weitere Kalkprojekte geboren wurden.

Am 20.Juli begannen wir mit dem Steine sammeln. Der Kalkofen wurde am 01.August gezündet und brannte während 7 Tagen. Vom 17 bis 21 August entnahmen wir dem Kalkofen den abgekühlten Branntkalk und lagerten diesen in luftdichte Fässer für Kalkprojekte in der Region ein.

Wir haben uns gefreut, dass der Kalkofen im Sommer 2020 zum Brennpunkt für Besuchende geworden ist.

Bei Workshops konnten Kalkverarbeitungen gelernt werden. Kurse, Führungen und Wanderungen haben der Wissensvermittlung und Vernetzung gedient. 

Beim Kalkbrand 2020 trafen Menschen aus verschiedenen Bereichen der Baukultur zusammen: Handwerker*innen, Architekt*innen, Bauherr*innen, Denkmalpfleger*innen, Künstler*innen, Archeolog*innen, Forscher*innen und andere Kalkinteressierte konnten vor Ort das Material begreifen und sich austauschen.

 

Wir sehen uns beim nächsten Kalkbrand!

GEMEINSCHAFTSWERK DER GEGENWART – CROWDFUNDING KALKBRAND 2020 AUF WEMAKEIT.COM ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN!

Früher waren Kalkbrände ein Gemeinschaftsprojekt und vor jedem Bauvorhaben Bedingung. Alle aus dem Dorf haben ihren Beitrag geleistet in Form von einem Bündel Holz. Ein Crowdfunding ist in diesem Sinne die moderne Fortführung dieser Tradition. Um das Projekt realisieren zu können, wurden mittels Crowdfunding (https://wemakeit.com/ projects/kalkbrand-2020) interessierte Personen auf den Kalkbrand 2020 aufmerksam gemacht und die nötigen Ressourcen mobilisiert. Auf der Plattform von “we make it” gab es spannende Angebote zu entdecken. Abgesehen von der Möglichkeit Sumpfkalk zu beziehen, konnten Workshops zu Kalkverarbeitungen gebucht, sowie Bücher und Werkzeug bezogen werden. Angebotenen Führungen, Spaziergänge und Wanderungen sollen der Wissensvermittlung und der Vernetzung dienen.

Am 03.Mai konnte die Zielsumme erreicht werden, der Kalkbrand 2020 konnten diesen Sommer stattfinden.

Vielen Herzlichen Dank an alle, die dies ermöglicht haben!

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KONTAKT

Delphine Schmid, Präsidentin des Vereins kalkwerk
Architektin Msc ETH Arch
Mobile: +41 79 329 68 16
E-Mail: info@kalkwerk.ch
www.kalkwerk.ch
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Verein kalkwerk
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