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Gemeinschaftswerk der Gegenwart

CROWDFUNDING - KALKBRAND 2020

GEMEINSCHAFTSWERK DER GEGENWART – CROWDFUNDING KALKBRAND 2020 AUF WEMAKEIT.COM ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN!

Früher waren Kalkbrände ein Gemeinschaftsprojekt und vor jedem Bauvorhaben Bedingung. Alle aus dem Dorf haben ihren Beitrag geleistet in Form von einem Bündel Holz. 

Ein Crowdfunding ist in diesem Sinne die moderne Fortführung dieser Tradition. Um das Projekt realisieren zu können, wurden im Frühjahr 2020 mittels Crowdfunding (https://wemakeit.com/ projects/kalkbrand-2020) interessierte Personen auf den Kalkbrand 2020 aufmerksam gemacht und die nötigen Ressourcen mobilisiert. Auf der Plattform von “we make it” gab es spannende Angebote zu entdecken. Abgesehen von der Möglichkeit Sumpfkalk zu beziehen, konnten Workshops zu Kalkverarbeitungen gebucht, sowie Bücher und Werkzeug bezogen werden. Angebotenen Führungen, Spaziergänge und Wanderungen sollen der Wissensvermittlung und der Vernetzung dienen.

Am 03.Mai konnte die Zielsumme von 30’000 Franken sogar ein wenig übertroffen werden.

Ein Kalkbrand konnte erfolgreich im Sommer 2020 stattfinden.

Vielen Herzlichen Dank an alle, die dies ermöglicht haben!

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Gründung des Vereins «kalkwerk»

GRÜNDUNG DES VEREINS "KALKWERK"

Ein neuer Verein fördert die traditionelle Herstellung von Kalk.

Der erfolgreich gegründete Verein „kalkwerk“ setzt sich für die Förderung und Vermittlung der traditionellen Herstellung von Kalk ein. In Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Institutionen und Fachleuten wollen sie aktiv zum Erhalt und Wiederbetrieb der vom Verfall bedrohten Kalkgewinnungsstätten beitragen. Die vier handwerksbegeisterten Personen Joannes Wetzel (Kalkist), Christof Rösch (Künstler/ Architekt (Künstlerische Leitung Fundaziun Nairs)), Philipp Kuntze (Geschäftsführer Kurszentrum Ballenberg) und Delphine Schmid (Architektin) haben im Februar 2020 den gemeinnützigen Verein „kalkwerk“ gegründet.

Um das traditionelle Handwerk der Kalkbrennerei wiederzubeleben, lanciert der neu gegründete Verein „kalkwerk“ ein erstes Projekt „Kalkbrand 2020“. In dem vor drei Jahren restaurierten Kalkofen „Chalchera Stella“ im Unterengadin in Sur En da Sent, werden sie diesen Sommer erneut Kalkbrennen. Ziel ist es, das unerschöpfliche Potenzial des Naturguts „Kalk“ wieder vermehrt ins Bewusstsein zu rücken. Die Herstellung und Verarbeitung von Kalk gehören zu den ältesten Techniken der Menschheit. Kalk ist nicht nur ein Bindemittel des Bauwesens, sondern findet auch beim Gerben von Leder, bei der Produktion von Glas, bei der Bodenaufwertung in der Landwirtschaft und als Desinfektionsmittel seine Anwendung.